Das Onlinetagebuch vom Bundesjugendlagers 2006

 2. August 2006, Mittwoch

Am 2. August 2006, um circa 9 Uhr haben wir uns im Ortsverband Halle-Saalkreis getroffen. Insgesamt und vollbeladen sind wir mit 10 Junghelfern und 4 Betreuern, mit einen Mannschaftstransportwagen (MTW) und einen Mannschaftslastwagen (MLW) nach Wittenberge abgefahren, um noch 2 weitere Junghelfer der Jugendgruppe Wittenberg abzuholen. Nach einer langen Fahrt bis nach Wismar mit 3 Pausen, kamen wir um 17.45 Uhr am Meldekopf des Bundesjugendlagers an. Um 19.30 Uhr haben wir dann auf unseren Zeltplatz unsere 2 Zelte aufgebaut: Ein Zelt für die Junghelfer zum schlafen und das 2. Zelt für die Betreuer und  anbei ein Aufenthaltszelt für die Jugendgruppe. Nach 2 Stunden war alles an Betten, Tische und Bänke sowie Zelte aufgebaut. Leider hatten wir die Eröffnungsfeier dieses Bundesjugendlagers verpasst, aber den „großen Knall“ konnten wir uns trotzdem noch anschauen. Ungefähr um 22 Uhr hielten wir aber erst mal eine Gruppenbesprechung. Hier haben wir unseren nächsten Tag geplant, u.a. auch einen Ordnungsdienst und einen Spüldienst eingeteilt. Um ca. 23 Uhr waren die jüngeren Junghelfer (unter 13 Jahren) im Bett. Die etwas älteren Junghelfer konnten noch bis ungefähr 00.30 Uhr aufbleiben, bis es auch für sie in die Federn ging... 


3. August 2006, Donnerstag

Wieder standen wir gegen 8 Uhr auf. Nach dem Frühstück fuhren wir zu aller erst gemeinsam zu einen kleinen „Wasserspielplatz“.   Nach dem Mittagessen schauten wir uns Wismar und deren Hafen mit deren Booten näher an. Grundsätzlich halt ein lockerer Tag, wie es sein sollte! Das Wetter spielte außerdem mit uns mit. Danach ging es wieder Richtung Zeltlager für Spiel, Sport und Spaß. Außerdem schauten wir uns den Tierpark auf dem Gelände an. Nach dem Abendessen ging es halt weiter durch kleine Ballspiele oder Gespräche zwischen unseren „Nachbarn“ von Berlin Mitte und Berlin Tempelhof. 23 Uhr war Schluss für die jüngeren. Eine Stunde später für die „älteren Junghelfer“.

 


4. August 2006, Freitag

Gegen 8 Uhr hieß es bei uns aufstehen und frühstücken gehen.

Dann fuhren wir zum Grenzhaus in Schlagsdorf: Hier konnten wir viele Eindrücke sammeln, der damaligen Zeit. Nach einen schönen Aufenthalt in Schlagsdorf fuhren in ein Steinzeitdorf. Um nicht ganz ohne Arbeit dazustehen, gaben unsere Betreuer uns einen Fragebogen, wobei wir hier alles mögliche beantworten mussten (Antworten an Informationsständer abzulesen). Nachdem wir uns alles ausgiebig anschauten und den Fragebogen vollständig beantwortet abgeben konnten, ging es nun Richtung Ostsee. Leider spielte der Wettergott mit uns nicht mit: Die Sonne nur noch bedeckt und ein kleines Windchen kam auch noch dazu. Trotzdem sprangen ein paar Junghelfer ins Wasser und kühlten sich ab. Nach ungefähr 15 Minuten ging es aber wieder raus und ab zum Zeltlager! Nachmittags hatten wir noch viel Freizeit zur Verfügung: Ein paar Junghelfer spielten mit einen Fussball, andere ließen einen Drachen steigen oder relaxten und andere schauten sich im Zeltlager genauer um, zum Beispiel gingen diese auf den Aussichtsturm. Gegen 19 Uhr gab es Abendessen.

Gegen 21 Uhr waren Live Bands in einer Reithalle bis 22.30 Uhr, angesagt. Gleich danach war wieder unsere Gruppenbesprechung. Hier wurden ein paar Probleme des Tages aufgeführt, die gleich gelöst werden konnten. Danach planten wir unseren nächsten Tag.

Nach einer etwas längeren Gruppenbesprechung mussten die kleinen Junghelfer wieder in die Betten, später auch für die älteren.

Ein langer, aber auch ein recht lustiger Tag ging wieder zuende...

 


5. August 2006, Samstag

Wie immer standen wir um 8 Uhr auf, um zu frühstücken. Nach dem Frühstück ergab sich kurzfristig, dass wir mit den Jugendgruppen von Berlin Mitte und Tempelhof Schönebeck noch für eine Shopping Tour nach Lübeck fahren, ca. 50 km weit entfernt von Wismar. Von um 10 Uhr hielten wir uns bis 13 Uhr in Lübeck auf, danach fuhren wir wieder nach Wismar um uns noch den Bundeswettkampf anzuschauen. Die Gewinner waren die Junghelfer aus der Jugendgruppe des Ortsverbandes. Ein ganz dickes Lob an diese Jugendgruppe, eine hervorragende Leistung lieferten diese ab, natürlich auch die anderen!

Sonst lief dieser Tag ruhig ab. Nach dem Abendessen haben wir uns noch die Siegerehrung angeschaut, dann hatten wir noch viel Spaß. Gegen 22 Uhr war wieder unsere Gruppenbesprechung, mit Planung für den nächsten Tag... was wir gemacht haben sagen wir nicht, dass könnt ihr ja auch lesen! Gegen 23 Uhr gingen die kleineren Junghelfer ins Bett, die älteren 24 Uhr.

 


6. August 2006, Sonntag

Für heute haben wir uns ausgemacht, mal ein Tag im Lager zu verbringen. Zwischen Frühstück, Mittagessen und Abendessen haben wir mit dem Ball gespielt und viele Gespräche mit anderen Jugendgruppen geführt. Nach dem Abendessen gab es noch eine kleine Disco. Gegen 22 Uhr machten wir dann jedoch noch eine Nachtwanderung mit vielen anderen Jugendgruppen am Strand. Danach taten uns aber wirklich die Beine weh ...

Die kleinen gingen nach der Nachtwanderung gleich in die Federn, die großen unterhielten sich noch.


7. August 2006, Montag

 

Nach dem aufstehen und frühstücken, standen heute die Wikingerspiele auf unseren Plan. Ungefähr 8 Junghelfer mussten sich zusammenfinden und sich auf den Wettkampfplätzen des Lagers einfinden. Gemeinsam bestritten wir gesamt 7 Geschicklichkeitsaufgaben.

Nach den Wikingerspielen fuhren wir nocheinmal an das Ostseebad in Timmendorf auf der Insel Poel um uns von den schönen, aber sehr warmen Wetter abzukühlen. Hier hielten wir uns von 15 Uhr bis 17 Uhr auf. Zurück im Lager gingen wir zum Abendessen.

Danach hatten wir wieder bis 22 Uhr Freizeit, konnten uns im Lager aufhalten, u.a. Fussball spielen oder sich die Live Bands vor Ort anhören. Nach unserer täglichen Gruppenbesprechung konnten wir uns noch bis 23 Uhr im Lager frei bewegen, danach für die älteren Junghelfer vor dem Zelt aufhalten. Die jüngeren im Zelt, zum schlafen.

Bald ging es dann auch wieder für die älteren Junghelfern in die Federn...  

 


8. August 2006, Dienstag

Heute standen wir nicht um 8 Uhr auf, sondern schon um 7 Uhr, um den Bus zu bekommen, der bis zum Bahnhof von Bad Doberan fährt und ab diesem, dann die Dampflokomotive „Moli“ bis Kühlungsborn tuckert.

Nach dem Frühstück und nachdem wir alle Sachen zusammen hatten u.a. Badesachen, ging’s los. Gegen 10 Uhr hielt die Moli in Kühlungsborn und wir konnten bis 13.30 Uhr uns in Kühlungsborn aufhalten. Danach wollten wir uns nur noch am Strand aufhalten. Viel Spaß machte das baden (bzw. tauchen, springen?), durch die riesigen Wellen.

Gegen 16.45 waren wir wieder in der Moli, eines der schönsten Erlebnisse überhaupt in der Woche.

Pünktlich zum Abendessen waren wir wieder im Zeltlager, müde vom langen, aber schönen Tag.

Nach dem Abendessen ging es dann noch zur Verabschiedung: Hier hat Michael Becker noch mal alle Arbeitskreise aufgerufen, ihnen gedankt und den Jugendgruppen für ihre Mitarbeit und ihr Verhalten, für ein tolles Bundesjugendlager in Wismar.

Der Abend bzw. die Nacht wurde noch besser, durch kleinere Stänkereinen (Spaß) zw. den Junghelfern innerhalb der Jugendgruppe und natürlich mit anderen Jugendgruppen.   


9. August 2006, Mittwoch

Unsere Aufstehzeit kennt ihr ja nun schon alle: Gegen 8 Uhr standen wir gemeinsam auf und gingen schnell frühstücken, denn wir hatten noch viel zu tun. Der Abbau begann nach dem Frühstück sofort: Tische und Bänke mussten zusammen geräumt werden, Betten abgebaut, Zelte abgebaut usw..

Gegen 11.45 Uhr verabschiedeten wir uns von unseren Nachbarn, den Jugendgruppen aus Tempelhof- Schönebeck und Berlin Mitte. Gleich danach fuhren wir nachhause, mit 3-4 Pausen zwischendurch. Gegen 16.45 Uhr waren wir wieder in Wittenberg, um die 2 Junghelfer der Jugendgruppe Wittenberg wieder „abzugeben“ an ihre Jugendbetreuerin.

Eine Stunde später sind wir in unseren heimischen Ortsverband eingetroffen. Nachdem wir einigermaßen alles abgeladen haben, brachte Jugendbetreuer Matthias Patzelt ein paar Junghelfer nachhause, andere wurden von ihren Eltern abgeholt.

Die Betreuer waren Matthias Patzelt (Kraftfahrer des MLW), Susanne Habenreich (Kraftfahrer des MTW), Marco Bohrer und Robin Krafzcyk.

 

Eine ereignisreiche Woche, mit viel Spaß verbunden, ging zuende... 

 

 
  

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Letzte Aktualisierung: 05.05.2010 11:49:40