Länderjugendlager am
Werbellinsee vom 29.Juli bis 05. August 2005
| Vom 29.Juli bis 05. August 2005 fuhren wir zum Länderjugendlager am Werbellinsee in Brandenburg. Zusammen mit rund 350 weiteren Junghelfern der THW Jugend des Länderverbandes Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und einer Gruppe der polnischen Jugendfeuerwehr aus Gorzow verbrachten wir eine abwechslungsreiche Woche mit zahlreichen Überraschungen. Neben Fußball- und Beachvolleyballturnier, Lagerdisco und Kino, Neptunfest und Bootstouren auf dem Werbellinsee, bot der wunderschöne Sandstrand des Camps viel Platz zum Sonnen und Baden. Wir übernachteten im eigenen Gruppenzelt auf Doppelstockbetten. Leider gab es während des Lagers teilweise starken Regen, aber mehr könnt ihr in unserem nun folgenden Online-Tagebuch erfahren … | ||||
|
Onlinetagebuch : |
||||
|
Freitag Es geht los! Auf zum Landesjugendlager! Gegen 8 Uhr haben wir uns alle im Ortsverband getroffen, um Feldbetten, Matratzen, Tische, Stühle und das Jugendgruppenzelt zu verladen. Circa 10:30 Uhr verließen wir den Ortsverband mit zwei MLW (Mannschaftslastwagen) und unserem Jugend-MTW (Mannschaftstransportwagen) in Richtung Brandenburg. In Wittenberg holten wir noch einen Junghelfer des ansässigen Ortsverbandes ab. Nach langer Fahrt kamen wir ungefähr 17 Uhr am Werbellinsee an. Unsere erste Aufgabe war, das Jugendgruppenzelt in 15 Minuten aufzubauen, um noch rechtzeitig zum Essen zu kommen. Nach dem Essen bauten wir noch schnell Feldbetten, Tische und Stühle auf. Um 19:00 Uhr ging es dann schnell zur Begrüßung und Eröffnung des 2. Länderjugendlagers unseres Länderverbandes. Gleich danach sprangen wir in den Werbellinsee. Nach circa einer guten Stunde machten wir uns wieder, frisch und abgekühlt, in Richtung Zelt (gegen 21 Uhr). Einige von uns bauten einen Graben um das Zelt, damit das Wasser nicht hineinlaufen konnte. Danach hatten wir noch Zeit, um uns mit anderen Jugendgruppen zu unterhalten. Kurz bevor die Älteren in ihre Betten gingen kamen unsere Betreuer und berichteten, dass ein Unwetter aufzieht und eine Evakuierung noch in der Nacht stattfinden könnte. Gegen 2 Uhr früh war es dann auch tatsächlich soweit. Wir wurden geweckt und in eine Turnhalle gebracht. Als wir in der Turnhalle ankamen war das Gewitter nur noch circa einen Kilometer von uns entfernt, aber so gegen 4 Uhr wurden wir wieder in unser Zelt gebracht. Sofort vielen alle in ihre Betten. Ein spannender 1. Tag!!! |
||||
|
|
||||
|
Nach einer kurzen Nacht mussten wir alle schon 7 Uhr aufstehen. An diesem Morgen ging es zum Landesjugendwettkampf nach Eberswalde. Der Wettkampf war spannend, viele wichtige Leute vom THW waren zu Besuch. Einige von uns vergnügten sich zum Beispiel beim Kistenstapeln. Essen gab es diesmal vor Ort und gegen 15 Uhr fuhren wir wieder zum Lager zurück. Kaum angekommen gab's für uns erst einmal nur eins: Baden und Spaß haben. Heute Abend war Lagerdisco angesagt. Gegen 21 Uhr ging alles los, doch nach der kurzen Nacht und dem langen Wettkampftag in brütender Sonne hatten die Wenigsten noch Lust auf Disco. So gingen wir 23 Uhr und fielen knapp eine Stunde später in die Betten. |
||||
|
||||
|
Sonntag Wieder 7 Uhr morgens, wieder aufstehen. Nach dem Frühstück hatten wir bis zum Mittag Freizeit, konnten uns mit anderen Jugendgruppen treffen, Spielen oder einfach faul sein. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus des Länderverbands in einen Bunker der ehemaligen NVA in Wollenberg. In dem Bunker war es viel kühler als draußen, die Temperatur betrug gerade mal 10 Grad Celsius. Die alte DDR-Technik war sehr interessant und so manches alte Schild brachte uns zum Lachen. Insgesamt dauerte die Führung ungefähr drei Stunden. Danach sind wir wieder zurück zum Lager gefahren und kamen genau richtig zum Abendessen. Später sind wir dann noch mal Baden gewesen. |
||||
|
||||
|
Montag Und täglich grüßt das Murmeltier. Es ist wieder 7 Uhr und wir mussten schon wieder raus aus den Federn (Anmerk. Haben wir nicht eigentlich Ferien?). Der Vormittag war ausgebucht mit einem Stadtbummel in Eberswalde. Wir sind gleich nach dem Frühstück mit dem Bus des Länderverbands losgefahren. Am Nachmittag stand eine Schatzsuche auf dem Programm. Dort mussten wir unter anderem Fragen zum THW beantworten. Im Team kämpften wir uns durch und am Ende haben wir sogar den dritten Platz belegt. Am Abend fand im Lager ein Beachvolleyballturnier statt. Unsere Jugendgruppe stellte eine Mannschaft. Das Turnier dauerte bis tief in die Dunkelheit, doch bevor es dunkel wurde, das ist das coole am THW, wurden die Plätze mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet. Die Junghelfer, die nicht in der Mannschaft waren, feuerten unsere Jungs kräftig an. Gegen 24 Uhr war dann Nachtruhe. |
||||
|
Dienstag Wie unser Morgen ablief wisst ihr ja mittlerweile. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus des Länderverbandes in ein Flugzeugmuseum. Wir besichtigten eine Interflug-Maschine und verschiedenen Düsenjets. Danach ging’s wieder ins Lager zum Mittagessen zurück. Am Nachmittag fuhren wir zu einem Eisladen in dem es verrückte Eissorten gab, zum Beispiel Chili- und Petersilieneis. Am Abend gab es ein spannendes Fußballturnier, diesmal waren wir aber nur Zuschauer und gegen 22 Uhr ging es in die Betten. |
||||
|
||||
|
Mittwoch Gleich nach dem Frühstück fuhr ein Teil unserer Jugendgruppe zur Gedenkstätte Sachsenhausen. Wir besichtigten dort den Leichenkeller, den Standort der Gaskammer, die Verbrennungsanlage und noch einiges mehr. Die jüngeren aus unserer Jugendgruppe haben derweil im Camp Stiche, Bunde, Knoten geübt und danach gebastelt. Es regnete den ganzen Tag über und wir mussten unser Zelt weiter sichern, indem wir den Graben weiter ausbauten. Gegen 17:30 Uhr sind wir dann im Regen zum Abendbrot gelaufen oder eher gerannt (?). Wegen dem ganzen Regen mussten wir uns am Abend im Zelt beschäftigen. Gegen 22 Uhr war es dann auch schon wieder soweit, ab in die Federn. |
||||
|
Donnerstag Heute ging es gleich nach dem Frühstück mit dem Bus ins Schiffshebewerk Niederfinow. Die Fahrt dorthin dauerte über eine anderthalbe Stunde und die eigentliche Besichtigung grad mal ne gute Stunde. Dafür konnten wir aber sehen wie Schiffe von einem Fluss in einen anderen „gehoben“ und „abgesenkt“ wurden. Nach der Besichtigung ging’s zurück ins Lager zum Mittagessen. Am Nachmittag fand das Neptunfest statt, doch wir mussten vorher noch einen MTW beladen, weil unser Kraftfahrer Hendryk schon fahren musste. Das war aber schnell erledigt und wir sind gleich zum Neptunfest. Das war ein lustiges Schauspiel. Mehrere Junghelfer haben die Neptuntaufe bekommen. Dazu wurden sie von Neptuns Helfern festgehalten und mit verschieden farbigen Pampen eingeschmiert während Neptun sie taufte. Danach wurden sie zur „Reinigung“ in den Werbellinsee geworfen. Nach dem Abendessen stand die Verabschiedung auf dem Programm. Alle Jugendgruppen haben sich noch einmal versammelt. Als die Verabschiedung beendet wurde, flogen Manuel Sahib und Stefanie Mohr (Länderjugendleitung) in den Werbellinsee. Der letzte Abend brach an und die Betreuer machten sich zahlreiche Späße mit uns. Ein Teil der Jugendgruppe blieb wach, um das Zelt vor anderen THW-Kameraden zu schützen. Doch mitten in der Nacht wurde die Zeltplane aufgedeckt, weil vier Junghelfer in diesem Zeitraum weg waren. Nachdem die vier Junghelfer die Zeltplane wieder richteten, legten sie sich auch ins Bett. Das war vielleicht eine aufregende Nacht. |
||||
|
Freitag Diesmal wurden wir nicht um 7 Uhr geweckt. Nein, einige von uns wurden schon gegen halb Sieben aus dem Schlaf gerissen, weil andere Kameraden schon wieder versuchten die Zeltplane hochzuschlagen. Die Zeit vor dem Frühstück nutzen wir gleich zum Abbau der Feldbetten. Es ist halb 8 und wir gehen zum letzten Mal zum Frühstück. Danach heißt es Zeltabbau und Verladen der Feldbetten, Matratzen und des Zeltes. Der Rest wurde ja schon einen Tag früher nach Halle gefahren. Um 9 Uhr sind wir in Richtung Halle aufgebrochen. Gegen 13:30 Uhr sind wir im heimischen Ortsverband eingetroffen. Eine schöne Woche ging zu Ende. Bereits ein Tag nach dem Lager haben wir unser Jugendgruppenzelt für litauische Kinder aufgebaut, aber das ist dann schon die nächste Geschichte... ABER sicherlich wird dieses 2. Länderjugendlager allen Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben. Wir war zusammen mit ihren Betreuern Susanne Habenreich und Robin Krafczyk zum Landesjugendlager. Darüber hinaus wurden wir von den Kraftfahrern und Mitarbeitern beim Arbeitskreis Freizeit Joachim Lilie, Matthias Patzelt und Hendryk Stör begleitet. |
||||
|
|
||||
|