|
Halle
(Saale)/Bitterfeld. „Mit so vielen schönen Erinnerungen fuhr ich
noch nie nach Hause“, so lautete das Fazit aller Jugendlichen noch vor Ort.
Im
Zeitraum vom 29.05. bis 01.06.2009 schlugen vier THW Jugendgruppen aus dem Süden
Sachsen Anhalts ihre Zelte an der Goitzsche auf zum ersten Bezirksjugendlager.
In
diesen Rahmen fand der erste Bezirksjugendwettkampf in der Region Halle statt.
Hierbei galt es, folgende praktische Aufgaben zu lösen: Absicherung auf
Verkehrswegen, Erstversorgung eines Verletzten und dessen Transport, Aufbau
einer Stromversorgung einer Einsatzstelle und das Bewegen von Lasten. Es galt
auch theoretische Fragen zu Allgemein- und Fachwissen zu lösen.
Nach einer endlos lang erscheinenden Auswertung, konnte sich die Jugendgruppe
aus dem OV Halle-Saalkreis feiern lassen. Sie gewannen knapp vor
ihren Mitstreitern aus Wolfen-Bitterfeld, Naumburg und Merseburg. Gemeinsam mit
den Schiedsrichtern erhielt jede Jugendgruppe eine kurze Auswertung ihrer
Leistung für die folgenden Wettkämpfe.
Natürlich
gehörte auch ein Bootsausflug auf der Goitzsche zum Programm. Das nicht ganz so
schöne Wetter konnte aber keinem den Spaß verderben. Der OV
Halle-Saalkreis und OV Weißenfels stellten freundlicherweise ihre
Mehrzweckarbeitsboote zur Verfügung.
Ein
Teil der Jugendarbeit im THW ist es, brisante Themen, wie zum Beispiel Gewalt an
Schulen und Umweltverschmutzung, den Jugendlichen näher zu bringen. Innerhalb
von drei Workshops konnte das Interesse der Teilnehmer, auch nach Konfliktlösungen,
geweckt werden.
Das
große Ausflugsziel hieß Ferropolis, die „Stadt aus Eisen“. Die
Jugendlichen und Erwachsenen erlebten eine interessante und lehrreiche Führung
durch den ehemaligen Tagebau. Dabei trafen sie auf tonnenschwere Technik zum
Anfassen und beeindruckende Impressionen im Technikmuseum.
Speziell
bedanken möchte sich das Organisationsteam bei dem Zeltplatzbetreiber Herr
Köppe,
der Geschäftsstelle Halle (Saale) und dem OV Wolfen Bitterfeld. Ohne
diese helfenden Hände wäre das erste Bezirksjugendlager nicht so erfolgreich
gewesen. Die stimmungsvollen Abendveranstaltungen führte der extra aus München
angereiste Tontechniker Michael Burger durch. Die Junghelfer danken deshalb auch
ganz besonders dem „DJ“, denn ohne Karaoke und Partyhits wären die
Abendstunden wohl nur halb so schön gewesen.
„Die
Junghelfer, Jugendbetreuer und das Organisationsteam hatten erlebnisreiche Tage,
verbunden mit viel Spaß und neuen Erfahrungen. Dies lag auch an der großartigen
Kommunikation untereinander“, wertete der
Bezirksjugendleiter Marco Bohrer dieses Event rückblickend aus.
|